DDR 2.0 – Wenn die CDU zum Laufburschen der Antifa wird

Karben – Am gestrigen Donnerstag fand im Karbener Bürgerzentrum das lang angekündigte Treffen zur Konstituierung eines sogenannten Bürgerbündnisses gegen Rechts statt. Das Bündnis gibt sich selbst das Etikett: „Bündnis offenes Karben“, verfährt mit Andersdenkenden aber genauso wie der Unrechtsstaat der Deutschen Demokratischen Republik.

Nachdem das Treffen der Identitären Bewegung in Karben Anfang Mai in die Schlagzeilen der Lokalpresse des Wetterau-Kreises gekommen war und auch darüber hinaus Wellen geschlagen hatte, initiierten sogleich Antifa sowie der Karbener Stadtrat Philipp von Leonhardi (CDU) einen unerbittlichen Kampf gegen die politische Bildungsinitiative Projektwerkstatt Karben als auch gegen die Identitäre Bewegung. Unwahrheiten gemischt mit einer perfiden Form von Polemik sollten mithilfe der Schmierfinken der Lokalpresse so schnell wie möglich unter die Bevölkerung gebracht werden, um dort Hass und Gewalt bei den ansässigen Bürgerinnen und Bürgern zu schüren. Dies gelang der Trias aus Antifa, CDU und Journaille auch bestens und bald gingen wüste Beschuldigungen und Anmaßungen bei der Projektwerkstatt Karben ein. Der Besitzer der Einrichtung wurde daraufhin von vielen nicht mehr gegrüßt und von der Stadt Karben für vogelfrei erklärt – Begründung:“Eine Stadt könne mit ihren Bürgern verfahren, wie es ihr beliebt“. Antifa und Konsorten wissen, dass es heute keiner Arbeitslager mehr bedarf, um unangepasste Meinungen zu isolieren – es reicht voll und ganz politische Gegner sozial zu isolieren.

Nun stand gestern endlich die langersehnte Veranstaltung an, zu welcher gut 500 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Karben kamen. Dabei waren nahezu alle Altersschichten vertreten. Der Initiator der Projekwerkstatt nutzte den Anlass um Infomaterial vor den Räumlichkeiten des Bürgerzentrums zu verteilen. Die Flugblätter nahmen gut die Hälfte der eintreffenden Besucher dankend an. Doch nicht jeder durfte der Veranstaltung beiwohnen, das Hausrecht lag ganz alleine bei Antifa und Stadtrat Philipp von Leonhardi (CDU). Jedem, der in Verbindung mit der Projektwerkstatt stand, wurde der Eintritt zur Veranstaltung verwehrt, so auch dem Eigentümer der Einrichtung selbst. Von Leonhardi fungierte hierbei als Laufbursche der Antifa und musste, im Nacken ein Dutzend an Antifaschisten, jeden der Räumlichkeit verweisen, den die Antifa auf ihrem Radarschirm hatte. Jeder Gast, egal ob politisch aktiv oder nicht, wurde von einem Fotografen der Antifabi e.V. abgelichtet und das geschossene Foto direkt weiter an die Bundeszentrale Antifaschistischer Machenschaften weitergeleitet, um dort mit bekannten „Nazi-Profilen“ abgeglichen zu werden.

Als Redner wurden der marxistisch-ausgerichtete Prof. Dr. Benno Hafenegger (Universität Marburg) zum Thema „Rechtsextremismus und Demokratie“ und Andreas Balser, der Leiter der Antifabi e.V. Friedberg, zum Thema „Die Situation in der Region“ auserkoren. Als frei denkender Bürger hätte man sich natürlich gerne neutrale Redner zum Oberthema „Rechtsextremismus“ gewünscht, aber dieser Wunsch wurde hier vorausschauender Weise natürlich nicht erfüllt. So nutzten beide die ungeteilte Aufmerksamkeit der Bürgerinnen und Bürger Karbens, um diesen ordentlich Propaganda ins Hirn zu hämmern. Prof. Dr. Benno Hafenegger schwadronierte über Holocaust-Partys, Hau-den-Juden-Spiele und Adolf-Gang-Bang und meinte, dass dies auch bei den Identitären gängige Praxis wäre. Andreas Balser referierte über die Lage in der Wetterau und erzählte ein wenig über die schwerwiegenden Plakat-Anschläge der rechtsextremen Szene. Dabei konnte er es sich nicht verkneifen zu fabulieren, dass die Identitären mit den Kameradschaften sowie dem Freien Netz Hessen gemeinsame Sache machen würden. Beide wiesen natürlich mehrfach daraufhin, dass die Identitären vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn die Identitären kommen im aktuellen Bericht des Verfassungsschutzes überhaupt nicht vor. Mit Lügen und Diffamieren kennen sich beide ganz gut aus, wie ist es denn mit dem Diskutieren?

Nach beiden Vorträgen gab es Diskussionsrunden. Jedoch wurden nur kurze Fragen erlaubt, bei ausschweifenden Fragen oder direkten Kommentaren wurde einfach das Mikrophon ausgestellt. Unangebrachte Äußerungen wurden mit einem unsanften Rauswurf quittiert. So verminderte sich die Zuhörerschaft immer weiter. Ein kritischer Bürger hatte nach seinem Rauswurf ausgerufen:“Bravo“ und dabei mit der Rechten abgewinkt. Dies sah der Moderator als Hitlergruß an und proklamierte vor versammelter Antifa-Meute den Schuldspruch und die kommende Klage. Jeder der sich annähernd kritisch äußerte wurde von Buhrufen der Antifa sowie der aufgestachelten Schülerschaft unterbrochen. Vielen stank die Atmosphäre dermaßen nach verlogenem Gutmenschentum, dass sie einfach aufstanden und die Veranstaltung kurzerhand verließen. Einige merkten bei Freiherr von Leonhardi eine starke Unsicherheit: Die Geister die er rief könnten ihm im Nachhinein zum Verhängnis werden. Ein konservativer adliger Politiker, welcher ein Bündnis mit der antidemokratischen Antifa geschlossen hat, dürfte sich nicht mehr lange im Amtsstuhl halten. So überließen die anderen Stadträte ihn dann auch seinem Schicksal und verzichteten auf jegliche Einmischung in das sozialistische Abendprogramm.Ein paar in die Veranstaltung eingedrungene Identitäre outeten sich in der Fragerunde und wurden daraufhin ebenfalls des Raumes verwiesen, giftige Blicke aus den Reihen klappriger 68er-Damen inklusive.

Für Andreas Balser war die Veranstaltung natürlich ein voller Erfolg: Alleinige Kontrolle über die etablierten Parteien, nahezu vollständiger Ausschluss der politischen Gegner, die Polizeigewalt in seiner Hand und das unmündige Publikum vor ihm. Doch die Feedbacks fallen wesentlich negativer aus, als er denkt. Beispielsweise meinte ein Besucher der Veranstaltung: Man kam sich echt vor wie bei einer totalitären Veranstaltung der damaligen SED! Weiter so – so wird also Demokratie bei den Linken gelebt!“ Ein Mitglied der Identitären Bewegung teilte uns seinen Eindruck von der Veranstaltung mit:“500 Menschen auf der Veranstaltung, die alle live miterleben konnten, was unser Politestablishment von Meinungsfreiheit hält. Grandiose Werbung für die Identitäre Bewegung und dafür, die Propaganda krimineller „Eliten“ aus Politik und Medien zu hinterfragen. Hunderte Bürger und Bürgerinnen konnten sich davon überzeugen, wie der CDU Stadtrat mit der Antifa gemeinsame Sache machte und abweichende Meinungen von vorneherein ausschloss. Highlights des Abends war zweifellos die Entfernung kritischer Fragesteller, die klar die Mehrheit stellte. Im Anschluss an die Veranstaltung wurde in Diskussionen der Identitären mit Angehörigen der DITIB Gemeinde deutlich, dass diese weder ein Problem mit der IB noch mit der Projektwerkstatt Karben haben. Wieso auch, sind sie doch gewissermaßen türkische Identitäre?“ Wie hier angeklungen suchten die Identitären vor und nach der Veranstaltung den Kontakt mit Vertretern der Ditib-Gemeinde sowie der Antifa und konnten so durchaus interessante Gespräche führen, welche zeigten, wie nah man sich in bestimmten Punkten steht.

Diese wirre Veranstaltung zeigte, wie nah wir bestimmten Anti-Utopien wie beispielsweise „1984“ (George Orwell) sind, in denen nur noch eine Meinung erwünscht ist und alle anderen unterdrückt werden. 

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14 Kommentare zu “DDR 2.0 – Wenn die CDU zum Laufburschen der Antifa wird

  1. das sind doch die idioten die damals in der ddr stasileute wahren oder zumindest spitzel.das gehört verboten,da sollte man was unternehmen.ich wurde von solchen leuten ins arbeitslager geschickt weil ich zu meinem vater wollte.erschreckend das die noch wirken können.

  2. Guten Tag,
    ich war wohl auf der gleichen Veranstaltung, allerdings kann ich das oben beschriebene Szenario nicht bestätigen. Ja, es wurden Hausverbote ausgesprochen, ja, es wurde gebuht und geklatscht. Aber es wurde ganz klar, dass am gestrigen Abend nur eine kleine Gruppe von teilweise Nicht-Karbenern versuchte, die Diskussion an sich zu reißen und die Themen vorzugeben. Im Vortrag von Prof.Dr. Hafenegger wurde ausgeführt, dass die Mitglieder der Identitairen einer intelligenten Elite zuzuordnen sind. Ich würde mir wünschen, dass diese Intelligenz so genutzt wird, dass sie nicht zu einer Gefahr für unsere Mitmenschen wird; egal, welche Wurzeln und welchen Ursprung diese Mitmenschen haben!

    • Es wurde auf eine ganz perfide Weise versucht den Leuten weiß zu machen, dass die Identitären deckungsgleich mit Kameradschaften und Nationalem Widerstand sind – so etwas nennt man Verleumdung. Unter den Empörten waren etliche Karbener, die der Leiter der Projektwerkstatt auch persönlich kennt. Die Identitäre Bewegung ist eine vor allem informativ agierende Bewegung, die es sich jedoch vorbehält ab und an auch mal provokant aufzutreten, wie in diesem Falle.

      Beste Grüße

  3. Was die Antifa und die DITIB betrifft, so ist es durchaus als Rassismus zu bewerten, dass die Antifa türkischen Nationalismus und Ethnozentrismus unterstützt und über ihm eine Glaskuppel errichtet, aber jedes identitäre – auf das Eigene – bezogene Gefühl bei Europäern dämonisiert und in einer fanatischen Hexenjagd bekämpft.

    Die extreme Linke, der die Antifa angehört – vertritt somit keine metapolitisch linken Positionen, sondern den rechtsextremen neo-osmanischen Imperialismus, solange er sich gegen das von der Antifa verhasste deutsche Volk in Stellung bringen lässt.

    War es vor ein paar Jahrzehnten noch links, sich für die Interessen des eigenen Volkes einzusetzen, so scheint es heute absurderweise links zu sein, sich für die geostrategischen interessen des Imperiums als Kämpfer gegen das eigene Volk zu inszenieren.

    Das wirft die Frage auf, ob es sich bei dieser Antifa überhaupt um Linke handelt, oder ob sie das Linke nicht vielmehr als Alibi benutzen, um einen von der Ideologie unabhängigen destruktiven Trieb zu befriedigen, der sich gegen die eigene Gesellschaft richtet und das sie diesem Trieb durch das Edikett Links nur eine gewisse moralische Legitimation und Unantastbarkeit verschaffen. Da dieses Verhalten den Interessen des globalisierten Kapitalismus und den geostrategischen Erwägungen des Westens entgegen kommt, werden diese Alibi-Linken gegenüber den echten Linken bevorteilt, so das Hass und autoaggressive Zerstörungswut das bestimmen, was heute als Links definiert wird.

    Von der CDU erwarte ich dagegen ehrlich gesagt nichts anderes, als das sie im Auftrag multinationaler Konzerne, Brüssels und der USA das eigene Volk zu knechten und zerstören sucht, ihr ist der arabische Abu Chacker Clan nunmal auch von der Geisteshaltung viel näher als gesellschaftspolitischer Altruismus, den sie lediglich in den Wahlen als lästigen Populismus betreibt, um ihn nach der Wahl sofort wieder zu vergessen. In Bezug auf ihre Liebe zu dem Neo-Stalinismus der Antifa muss man feststellen, dass das C der CDU anscheinend viel eher für Communismus steht.

  4. Pingback: Identitäre Bewegung | Orwell reloaded in Karben: “Bürgerbündnis” gegen Identitäre

    • Dieser Frage schließe ich mich an, denn ehrlich gesagt kann ich solche Artikel wie oben langsam nicht mehr lesen. Nicht weil sie eine bittere Angelegenheit beschreiben sondern schlichtweg etwas nach Übertreibung riechen. Bisher habe ich – oft, nicht immer – konservatives / bürgerliches / patriotisches Publikum bei solchen Veranstaltungen so erlebt bzw. in Berichten darüber gelesen/ gesehen, dass es sich selber nicht „benehmen“ kann und gerne schimpfend bis störend auftritt. Im Anschluss wird in ziemlich „linker“ Manier ein Opferstatus gezimmert. Eine objektive Dokumentation würde da einiges an Vertrauen aufbauen. Vielen Dank.

      • Das Schöne ist ja, dass die Mitglieder die Identitären gar nicht eingelassen wurden – von Störverhalten oder sonstigem kann also nicht die Rede sein. Der Artikel soll, wie bereits erwähnt, provokant sein. Wenn du einen klassischen Artikel lesen willst, schau bei der Sezession vorbei.

      • So soll das sein!? Nun gut, wie ihr meint. Ich bitte meinen letzten Kommentar als konstruktive Kritik zu verstehen – falls das jetzt falsch angekommen sein sollte. Ich werde weiterhin beide Blogs (Sez. und Athn.) lesen. Das Verbieten des Eintretens der Identitären ist zwar (knapp) rechtens, jedoch glaube ich kaum das es aus der Situation begründet hätte werden können: Oder sahen die Id. so aus, als würden sie vorhaben die Veranstaltung zu sprengen? Kein Id. würde wohl eine Meute aufgebrachter AntiFas zu einer Veranstaltung zulassen. Ansonsten beweisen die Veranstalter durch ihr Verhalten sehr schön, dass sie die „freiheitlich-demokratische“ Grundordnung, eher durch eine „emanzipatorisch-demokratische“ Grundordnung in einem „antifaschistischen Bundessstaat“ umwandeln wollen. Es gibt da ja viele Deutungsmuster, dies ist sicher nur ein weitere. Dran bleiben.

  5. Das Herr Balser in Stasi-Manier arbeitet, ist ja ebenso kein Geheimnis, wie das er offenbar mit dem Verfassungsschutz gemeinsame Sache macht. Was sich die Antifabi und er sich hier leisten dürfen, hebelt den Rechtsstaat vollends aus. Es wird Zeit diese Gruppe den Bürgern genauer zu Schau zu stellen. Wie wäre es mit dem Motto Stasi 2.0? Freiheit statt Antifabi-Terror!

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