Ostern, Ostara, Eier?

Wie jedes Jahr ist in ein paar Tagen wieder das Oster Fest. Seit Monaten finden wir in den Regalen jeglicher Supermärkte Eier aus Schokolade sowie bunt verpackte Süßigkeiten, in verschiedensten Geschmacksrichtungen und von verschiedensten Herstellern. Jedoch haben alle eine Gemeinsamkeit: Sie haben auf der Verpackung einen Farben frohen Hasen, den Osterhasen. Was haben jedoch Eier, Schokolade, Hasen, Kapitalismus mit der Auferstehung Jesu zu tun? Warum gehen wir auf ein Osterfeuer? Oder ist Ostern gar nicht so Christlich wie wir es Saison auf Saison erzählt bekommen?

Für die Namensgebung „Ostern“ gibt es viele Theorien. Von diesen haben sich Zwei besonders heraus kristallisiert. Eine Theorie besagt, dass der Name Ostern von der Himmelsrichtung Osten stammt. Der Ort wo die Sonne aufgeht, soll symbolisch für die Auferstehung im Christentum stehen.  Eine andere Theorie deutet auf das Germanen bzw. Heidentum hin. Der Begriff Ostern wird von der germanischen Göttin Ostara abgeleitet. Die Ostara steht im Germanen- und Heidentum vor allem als Göttin für Fruchtbarkeit, den Frühling   und vor allem die Göttin der Morgenröte.

Warum wir Eier verstecken und Färben und wieso das Ei überhaupt ein Sinnbild für Ostern geworden ist, hat dann schon weniger Bezüge zum Christentum. Es wird klar wo die Wurzeln, dieses Frühlingfestes liegen. Das Ei ist ein Symbol von Fruchtbarkeit, von neuem Leben.  Neues Leben wie es gleichzeitig in Form diverser Blumen aufgeht. Im Germanentum glaubten viele Stämme, dass ein Mann der viele Eier verzerrt, viele Söhne zur Welt bringt. Dies war für ein damaliges Dorf unabdingbar. Der Erhalt ihres Stammes und ihrer Identität  war für sie von unabdingbarer Wichtigkeit. Somit versuchten die Stammesführer, so viele Eier wie möglich zu verspeisen um im Umkehrschluss, so viele Erben zu zeugen wie möglich. Im Mittelalter entstand der Brauch, während der Karwoche keine Eier zu essen. Da die Hennen jedoch weiterhin  Eier legten, wurde diese Speziellen Eier gefärbt, verziert und gesegnet. Nachdem Ostern dann vorbei war, wurden diese Eier feierlich verspeist.  Bei den alten Germanen wurden die Eier ebenso bemalt und verziert zur Frühlingszeit. Sie galten als Opfergaben für die Göttin Ostara. Es ist ebenso Überliefert, dass die Eier vergraben und hinter bzw. in Büschen versteckt worden. Für die Kinder des jeweiligen Stammes  war es ebenso eine Besonderheit, da neben den Eiern auch Obst und Schnitzereien versteckt wurden, suchten die Kinder solche Dinge und nahmen die für sich in Anspruch.

Selbst Heute im Jahre 2013 suchen die Kinder am Ostermorgen im trauten Heim, nach Schokoladen Eiern, gefärbte Eier oder andere süße Annehmlichkeiten. Viele Eltern erzählen jedoch ihren Kindern, der Osterhase habe diese versteckt. Was ist jedoch am Osterhasen wahr und was hat ein Hase mit Ostern bzw. mit der Ostara zu tun?

Der Hase ist ebenso wie das Ei, ein Symbol für Fruchtbarkeit, für Nachwuchs. Besonders im Frühling da dort die Hasen für ihren Nachwuchs sorgen.  In einigen Stämmen kursierte der Mythos, wer im Frühling einen Hasen erlegt und verspeist, der nimmt auch die Potenz auf, welche im Frühling relativ hoch ist. Bis heute hin gilt der Hase als Symbol für Frühling und vor allem für das Osterfest. Man findet ihn auf Diversen Speiserein zum Osterfest.

Mittlerweile ist bewiesen das, der Begriff Ostara durch Jacob Grimm entstanden ist. Er Leitete das Wort von Eostrae eine vermeintlich germanische Frühlingsgöttin ab, welche das erste Mal im 8 Jahrhundert n. Chr. in den Schriften eines Angelsächsischen Mönches aufgetaucht ist.

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