Warum Neukölln überall ist

Ausländergewalt, Drogenhandel, Bildungsferne, mangelnde Integration, soziale Brennpunkte, Parallelgesellschaften; nicht nur Alltag in Berlins Stadtteil Neukölln, sondern bereits Alltag in fast jeder deutschen Stadt.

“Frisch, fromm, fröhlich, frei” – das war das Motto von Sportvater Jahn. Aber wer weiß heute noch, dass dieser aus Neukölln stammt. Der erste Turnplatz in Deutschland war die Hasenheide, heute ist sie nur noch der Treff für Drogen- und Rauschgifthandel. Auch das kulturelle Angebot von Neukölln lässt sich sehen, ein richtiges Schloss hat der Stadtteil auch und einige bekannte Sportler kommen von dort. Zudem ist Neukölln führender Produktionsort für Kaffee, Zigaretten und Marzipan in Deutschland. Aber wer weiß das schon. Für die meisten ist Neukölln das Sinnbild der europäischen Bronx. Auf die gleiche Weise verhält es sich in vielen anderen Groß- und Kleinstädten Deutschlands. Die Geschichte, Kultur und Tradition verstummen – ein anderer Wind weht nun mancherorts. Innenstädte verfallen und Multi-Kulti wird zum Himmel hoch gelobt.

Bei einer gemäßigten Einwanderung wie das in der Anfangszeit der Bundesrepublik der Fall war, bestehen die möglichen Voraussetzungen eine vollständige Integration zu gewährleisten. Durch die heutige Masseneinwanderung ist dies kaum noch gegeben. In Städten findet Segregation statt: In einem Stadtteil wohnen die Wohlhabenden, im anderen nur Ausländer und sozial schwache, deutsche Familien. Die Einwanderer, die es zu etwas gebracht haben und integriert sind, also ein Vorbild für andere sein könnten, gehen zurück in ihre Heimat oder siedeln in wohlhabende Stadtviertel über. Durch diese Segregation entstehen soziale und ethnische Brennpunkte. Auch die Gentrifizierung tut ihr übriges dazu wie beispielsweise in Kreuzberg. Früher lag Kreuzberg an der Mauer, sprich an der Stadtgrenze, heute liegt es in Berlin-Mitte. Früher haben dort vor allem sozial schwache Familien gelebt, heute residiert hier die Oberschicht. Der Bürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowsky, fordert, aufgrund der Tatsachen, eine soziale und ethnische Durchmischung. Wenn diese nicht erfüllt werde, entstünden weiterhin Monokulturen, Hartz-IV-Milieus, bildungsferne Gebiete sowie ethnisch entmischte Türken- und Araberviertel.

Nicht nur in Neukölln auch anderorts ist die Integration der Einwanderer sowie die Multi-Kulti-Ideologie gescheitert. In Innenstädten diverser Kleinstädte tummeln sich Handyläden, Tee-Geschäfte, Teppich-Läden, Shisha-Bars und arabische Supermärkte. Traditionelle Geschäfte? – Fehlanzeige. Ab und zu findet man vielleicht noch ein Brillengeschäft, einen Bäcker oder einen Uhrmacher, jedoch sind diese Läden eindeutig Mangelware. Ob dies wirklich eine kulturelle Bereicherung ist, darüber lässt sich eigentlich nicht streiten.

Auch die Gewalt gegenüber Deutschen, welche gerade in solchen Stadtteilen in der Minderheit sind, nimmt zu. Die Medien halten es jedoch nicht für sonderlich wichtig und verschweigen zumeist die ethnische Herkunft des Täters. Bei nichtdeutschen Opfern hingegen stehen die Menschen, durch die Massenmedien aufgestachelt, in Reih und Glied: Lichterketten bahnen sich den Weg durch die Straßen. Als Deutscher ist man nur noch Opfer zweiter Klasse. Ein Umdenken muss in den Köpfen der Menschen stattfinden, sonst wird sowohl die wirtschaftliche und soziale als auch die ethnische Zukunft Deutschlands in einer Katastrophe münden.

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