Europa ist gefallen! – Vorwort

Wollen Historiker feststellen, ab wann denn nun genau der Untergang des römischen Reiches einsetzte und ab wann das Imperium endgültig verloren war, und nicht mehr gerettet werden konnte, so tun sie sich schwer. Noch schwieriger aber ist es für jene, die solche Zeiten selbst erleben, die Zeichen der Zeit zu erkennen. So glaubten noch 10 Jahre vor der Absetzung des letzten Kaisers die Römer daran, dass ihr Imperium in alter Herrlichkeit wieder erwachen könnte. Sie verabsäumten es rechtzeitig einzusehen, dass die Lage sich fundamental geändert hatte, und somit waren sie nicht imstande ein neues Rom aufzubauen, dass in der veränderten Lage zumindest überleben konnte. Anstatt die Fehler zu erkennen, die zum Verlust so vieler Provinzen geführt hatten, taten die Römer so als gehörten diese Provinzen noch ihnen und als seien ihre Feinde kulturlose, primitive Barbaren. Die Römer verabsäumten es ihren Staat zu reformieren und somit ihrer Kultur eine Zukunft zu ermöglichen. Sie hielten Reformen nicht für notwendig, denn sie weigerten sich schlichtweg ihren realen Untergang anzuerkennen.

Eine andere Form der Realitätsverweigerung ist uns aus jüngerer Geschichte bekannt. Seit der Schlacht von Stalingrad, spätestens aber seit der Schlacht von Kursk, war sich die deutsche Führung im 2. Weltkrieg darüber im Klaren, dass die Achsenmächte diesen Krieg nicht mehr gewinnen konnten. Mitte 1943 war der Krieg entschieden. Anstatt aber aus der Situation das Beste zu machen (etwa eine Kapitulation im Westen und ein Aufhalten der Sowjets im Osten), und dem deutschen Volk und Europa damit unzählige Tote (und womöglich die Teilung des Kontinents) zu ersparen, weigerte sich die deutsche Führung nüchtern und rational zu denken. Stattdessen wandte man ein auch heute sehr beliebtes Propagandamittel an: Die drohende Katastrophe.

Das längst eingetretene Ereignis (Die Niederlage im Krieg) wurde auf die unmittelbare Zukunft verschoben. Auf diese Weise wollte die deutsche Führung, die Soldaten, die Zivilbevölkerung und auch sich selbst motivieren. Den Soldaten wurde immer wieder gesagt: Wenn ihr diese Stadt nicht haltet, verlieren wir den Krieg. Oder: Wenn wir diese Stellung nicht durchbrechen dann verlieren wir den Krieg. Die Zivilbevölkerung bekam zu hören: Ertragt die Bombenangriffe nüchtern und ruhig, oder wir verlieren den Krieg.

Das Verlieren des Krieges wurde gleichzeitig immer mit der absoluten Auslöschung des deutschen Volkes gleichgestellt. Diese Panikmache war zwar sicher ein geschicktes Propagandamittel um die eigenen Leute zum Durchhalten zu motivieren, gleichzeitig aber verhinderte sie, dass man sich in Deutschland offen die Frage stellte: 1. Wie werden Deutschland und Europa nach dem Krieg aussehen? Und 2. Was können wir jetzt schon tun um diese Zukunft für Deutschland und Europa möglichst positiv zu gestalten?

Ich schreibe dies nicht um nun ewig über den 2. Wk und etwaige Möglichkeiten Deutschlands den Krieg anders zu gestalten zu diskutieren, denn diese Dinge sind geschehen und mir darum herzlichst egal. Relevant für uns ist aber, dass wir nicht dieselben Fehler wie die Deutschen und die Römer begehen, sondern uns bereits jetzt mit der harten und schweren Realität auseinandersetzen, und diese lautet: Europa ist gefallen.

Wir schreiben das Jahr 2013, und wie im Jahr 1943 ist der Konflikt entschieden. Die demographische Situation ist eindeutig. Die Einwanderer besonders die Muslime sind in den relevanten Bevölkerungsschichten so stark geworden, dass eine geordnete Rückführung oder eine gewaltsame Vertreibung, nicht mehr möglich ist. Wir Europäer stellen nur noch in der Altersgruppe der über 60 Jährigen eine klare Mehrheit, doch alte Menschen werden in Zukunft kein Vorteil, sondern vielmehr ein Handicap sein. Europa ist gefallen. Wir werden uns diesen Kontinent im nächsten Jahrhundert mit unzähligen anderen nichteuropäischen Völkern teilen müssen. Daran führt kein Weg vorbei.

„Aber“, mögen nun einige Kritiker einwenden: „Was wäre, wenn plötzlich überall in Europa rechte, nationale oder identitäre Parteien an die Macht kämen, die Zahl der Immigranten jetzt noch reduzieren würden und die Geburtenrate der Europäer radikal steigen würde? Dann wäre der Fall Europas doch noch zu verhindern?“

Und ja ich muss den Kritikern zustimmen: Sollte das so sein, sollte also ein Wunder geschehen, ja dann hätten wir eine andere Ausgangslage. Und ja, wenn im 2. Weltkrieg plötzlich Marsmenschen gelandet wären und auf deutscher Seite gekämpft hätten, dann hätten die Deutschen wohl auch 1944 den Krieg noch gewonnen. Wunder sind niemals ausgeschlossen. Aber ich glaube nicht an sie. Und in einer nüchternen, sachlichen Strategieanalyse hat das Hoffen auf ein Wunder nichts verloren.

Nach allem was wir seriös und offen sagen können, ist Europa gefallen. Ab wann genau die Umkehrung der Massenimmigration nicht mehr (realistisch) möglich war, darüber sollen einmal Historiker diskutieren. Wir aber müssen nun vielmehr endlich eine klare Sicht der Dinge bekommen, um den europäischen Völkern eine Zukunft in einem Kontinent zu ermöglichen, indem sie in Zukunft in der Minderheit sein werden.

Bis heute wenden patriotische Gruppen eine ähnliche PR-Strategie wie die Nazis im 2. Weltkrieg an. „Wenn wir nicht sofort etwas tun, dann geht Europa unter. Wenn ihr uns jetzt nicht wählt, dann geht Europa unter. Wenn ihr euch nicht sofort uns anschließt, dann wird Europa fallen.“

Das hören wir seit etwa 10 Jahren. Es wird Zeit, dass wir uns eingestehen: Europa IST gefallen. Untergehen müssen wir Europäer deswegen aber noch lange nicht.

Wir müssen uns neu organisieren, reformieren und wieder zu Kraft und Stärke finden. Uns eine Basis schaffen von denen wir dereinst eine wirksame Reconquista durchführen können. Wir müssen aufhören zu glauben mit einer einzigen Wahl oder einer großen Aktion könnten wir die Probleme lösen und unsere Zukunft als Minderheiten verhindern. Denn demographische Fakten lassen sich nun einmal nicht wegwählen oder „wegbassen“.

In der nachfolgenden Serie widme ich mich den verschiedenen vermuteten Zukunftsszenarien unterschiedlichster politischer Gruppen und Bevölkerungsschichten. Ich weiß jetzt bereits, dass mir die nachfolgende Serie viel Kritik einbringen wird. Die Linken werden mich wie üblich als Hetzer bezeichnen. Konservative mir vorwerfen den Frieden zu stören und auf den Tag X hoffende Neonazis mich für von „den Juden“ gekauft halten. Die gesamte alte Rechte wird mir vorwerfen die Moral unserer Aktivisten zu schwächen (So wie im 2. Weltkrieg „Wehrkraftzersetzung“ also eine realistische Einschätzung der Kriegslage, mit Arbeitslagern geahndet wurde).

Ich schreibe diese Serie aber nicht, weil ich die Hoffnung für Europa aufgegeben habe. Im Gegenteil! Ich schreibe sie WEIL ich an eine europäische Renaissance glaube, weil ich sie für möglich und sogar wahrscheinlich halte. Aber nur dann wenn wir aufhören zu träumen und uns der bitteren und harten Realität stellen. Und diese Realität lautet:

Europa ist gefallen.

Die Frage die ich nun für unsere Zukunft beantworten möchte ist folgende: Wie können die europäischen Völker dennoch überleben? Ich wünsche allen Lesern jetzigen und künftigen viel „Vergnügen“ mit meiner Analyse.

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2 Kommentare zu “Europa ist gefallen! – Vorwort

  1. Warum muß dieser Text mit Geschichtsklitterung angereichert werden, um eine Aussage zu unterstreichen?
    Wollt ihr euch so der „Mitte“, wie es immer so schön heißt, anbiedern?
    Ein Frieden im Westen wurde angestrebt, jedoch von eben jenem abgelehnt.
    Ich würde mich freuen, wenn entweder Fakten aufgetischt werden, oder, wenn diese fehlen, das Ganze auszuklammern.
    Danke.

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