Die Caritas und die Kommunisten, Verbruederung an der Wiener Votivkirche

Die Identitären haben die Wiener Votivkirche gegenbesetzt, weil diese seit zwei Monaten von 50 Asylbewerbern besetzt wird. Die stellten unter anderem finanzielle Forderungen, bei denen jeder Hartz 4 Empfänger ins staunen geraten würde und seltsamerweise wurden diese schriftlich in hochdeutsch und mit einer verdächtigen Beimischung einer antirassistischen, antisexistischen und ge-gendermainstreamten Grundierung formuliert. Man könnte sich jetzt über die politische Bildung dieser Asylbewerber beeindruckt wundern, vor allem weil diese noch nicht einmal richtig oder gar kein Deutsch können. Wie es scheint kommen Besetzung und die stark ideologisierten Forderungen also nicht von den Asylbewerbern selbst, die in diesem Fall nur als Statisten einer linksextremistischen Inszenierung dienen. Diesem politischen Mißbrauch der Asylanten wollten die Identitären Wiens entgegen wirken.

Nachdem eine Hand voll herbei georderter linksextremer Aktivisten alle im Laufe der Gegenbesetzung erschienenen Sympathisanten mit Fäusten und „Nazis raus“ Rufen aggressiv vertrieben und verunglimpft haben und die identitären Gegenbesetzer mit ihrer Aktion nicht den sympathischen Pfarrer der Kirche treffen wollten, beendeten sie die Besetzung schließlich wieder. Seitdem wird in den Medien wieder einmal über die Motive der Identitären spekuliert, was – wie man bemerken muss – von den verantwortlichen Journalisten sehr einseitig und unausgewogen ist.

Obwohl die Identitären sich selbst nicht als rechts oder links definieren und die Frage nach der Identität unabhängig von politischem Lagerdenken thematisieren wollen, werden diese als nicht-links verstandenen Aktivisten in den Medien oft als „rechtsgerichtet“ oder schlimmeres – oft auch diffamierend – missverstanden. Wer also nicht links ist, muss demzufolge bis zur Bedenklichkeit sehr weit rechts nahe dem Extremismus stehen, so der herrschende Duktus, um Gegenmeinungen zu kriminalisieren. Während aber die ideologischen Gegner der Identitären in den Medien die Diskurshoheit besitzen und damit unwidersprochen forschen und deuten können, was hinter dem Lambda stecken mag, bleiben die sehr fragwürdigen ideologischen Hintergründe der migrantischen Besatzer der Votivkirche und ihrer Hintermänner im dunkeln. Man könnte meinen die Asylbewerber selbst wären aus reiner Verzweiflung und Angst um ihr Leben auf diese Idee gekommen und ihnen drohe ansonsten Schlimmstes, so das erzeugte Bild.

Es handelt sich hier jedoch nicht um das bedrohte Leben von geflüchteten Frauen und Kinder, sondern um überhöhte finanzielle Forderungen stellende Männer, die sich berechnend in unserem Sozialsystem einklinken und so in seiner Hängematte ein schönes Leben machen wollen. Das es unsozial ist, damit die europäischen Sozialsysteme so sehr zu überlasten, dass sie so zwangsläufig an einen Punkt kommen müssen, an dem in Europa Sozialleistungen nicht mehr finanzierbar sind und man sie deshalb unabwendbar abschaffen muss, ist den sich Links nennenden ideologischen Scharfmachern egal. Im Gegenteil, ihnen käme ein an die Wand fahren des Sozialsystems wie in Griechenland zugute und darauf dass das niemand merkt, zählen und bauen sie. Für sie gibt es nichts wichtigeres als Politgrufties mit Marx, Stalin und Pol Pot im Kopf in die Mitte der Gesellschaft vorzudringen.

Der Besetzung der Votivkirche durch 50 illegale Asylanten voraus gegangen war ein so genanntes „No Border Camp“, das von Aktivisten organisiert wurde, die mit der „Critical Whiteness“ Strömung innerhalb der Antira Szene in Verbindung stehen und ideologisch aus der rassistischen „Black Power“ Bewegung aus den USA hervor gegangenen ist. Ihre Argumentation und Agitation erschöpft sich darin, allen außer sich selbst permanent Rassismus vorzuwerfen und jede Form von ihnen gegenüber geäußerter Kritik als „rassistische Gewalt“ zu diffamieren. Das sie damit auch vor der Antira und Antifa Szene nicht halt machen, zeigte sich bei einem „No Border Camp“ in Köln, wo sie eine Art diskursive Apartheit pflegten und „weißen“ Kritikern, das Recht absprachen mitreden zu können. Es wurde so streng zwischen Rassen unterschieden, dass man energisch über Hauttöne, Nachnamen, Augenfarben, Abstammungen, Nasenformen und geräuseltes Haar diskutierte, so als wäre man auf dem 7. Reichsparteitag der NSDAP, wobei man „Weiße“ sogar dazu aufforderte, sich den Kopf zu rasieren, wenn sie Frisuren tragen, die den „People of Color“ verbehalten seien. Es wurde jedem „Weißen“ nicht nur vorgeschrieben, sich gegebenenfalls den Kopf zu rasieren, sondern auch ein Redeverbot für „Weiße“ erteilt. Alles was nicht gefiel, andere Meinungen vertrat oder einem totalitären Geist wie bei der Roten Khmer nicht folgte, war automatisch Rassismus. Bei diesen „Weißen“, deren Meinung als „rassitische Gewalt“ bezeichnet wurde, handelt es sich wohlgemerkt um antiraisstische Antifa Aktivisten, die teilweise seit Jahren bei jeder Anti-Nazi Gegendemonstration dabei waren und damit – so sollte man meinen – ein gut gefülltes moralisches Punktekonto besitzen, für die C.W. (Critical Whiteness) Aktivisten spielte das jedoch keine Rolle.

Eine typische Waffe von C.W. und „No Border“ um Druck auszuüben, ist neben der Victimisierung durch permanente Unterstellung von „Rassismus“ und „Gewalt“ der Hungerstreik, so auch in dem Fall der Besetzung der Wiener Votivkirche. Wie weit das Ausnutzen dieses Druckmittels geht, zeigt das C.W. Aktivisten Debatten innerhalb der Linken um „Critical Whiteness“ als „mangelnde Solidarität mit den Hungerstreikenden“ bezeichnen. Die Waffe von „No Border“ und „Critical Whiteness“ ist damit die Entführung und der Missbrauch moralischer Allgemeinplätze und das Mittel (oder das Ziel) ist die Rassentrennung, die Einordnung und Bevorzugung sowie Benachteiligung der Menschen nach Hautfarben. Sie verlangen in pauschalen Behauptungen, dass man sich mit dem angeblichen eigenen Rassismus auseinander setzen solle, bekräftigen aber in Wirklichkeit rassistische Strukturen und Trennungen. Ihnen geht es nicht um die Abschaffung von Privilegien, sondern darum sich selbst und ihren rassistischen und ideologischen Vorlieben zugute kommende Privilegien zu verschaffen.

Im Zuge dieses Vorhabens versuchten sie es zuerst mit dem „No Border Camp“ vor der Wiener Votivkirche und seit dessen Räumung durch die Polizei, mit der Kirchenbesetzung eine moralische Deutungshoheit zu erkämpfen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen sie darauf, finanziell orientierte Wirtschaftsflüchtlinge aufhetzen, die bei dem vermeindlich altruistischen Kampf für ihre egoistischen Motive der finanziellen Bereicherung gerne mitspielen. „No Border“ ist damit im linken Verständnis nicht ein Verteidiger der Arbeiterklasse, sondern vielmehr deren hemmungslosen Ausbeutern und Zerstörern der Sozialsysteme zuzurechnen. Die Ziele dieser, sich hinter dem moralischen Konsens versteckenden Ideologen, sind alter Wein in neuen Schläuchen, deren Umsetzung wir unter anderem an der jüngeren Geschichte Kambodschas unter der Herrschaft der Roten Khmer sehen können. Es sagt deshalb viel über die Caritas aus, das sie nicht etwa diese Inszenierung der Linksextremisten, wohl aber die Gegendemonstration der Identitären als „bewusste Provokation verurteilt“.

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