Jennifer Rostock bezeichnet Fans der Onkelz als Nazis

Die Band Jennifer Rostock sortiert bei Konzert in Hamburg Zuschauer mit T-Shirts der Band Böhse Onkelz aus und bezeichnet diese als Nazis. Auch Fans der Band Frei.Wild haben auf zukünftigen Konzerten nichts zu suchen.

Über einen Facebook-Beitrag lässt Jennifer Rostock es die Welt wissen: “Wir wollen nie wieder Leute mit Böhse Onkelz Shirts auf unseren Konzerten sehen. Und Freiwild könnt ihr auch stecken lassen!” Eine Welle der Empörung bricht darauf bei Onkelz wie auch Frei.Wild Fans aus und die Seite von Jennifer Rostock wird regelrecht mit negativen Kommentaren geflutet.

Doch worin liegt der Sinn in solchen Aktionen? Zunächst einmal hat eine klare Brandmarkung der Frei.Wild und Onkelz Fans stattgefunden, wie man es aus bestimmten Regimen und Ideologien nur zu gut kennt. Einerseits setzt sich die Band von Jennifer Weist gegen Extremismus und Rassismus ein, andererseits bietet sie ein Paradebeispiel für Intoleranz und Ausgrenzung. Böse Zungen behaupten, dass es nur ein PR-Gag gewesen sei, um mehr Gefällt-mir-Angaben zu erzielen und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, da die letzten Konzerten nicht gut besucht waren. Die Verwendung des Wortes „Nazi“ ist schon ein starkes Stück, bezeichnet es doch überzeugte Ideologen, Gewalttäter und Verbrecher aus der Zeit des Nationalsozialismus. Jedoch scheint der Begriff „Nazi“ einem heutzutage nur zu leicht von den Lippen zu gehen, ohne dass man darüber nachdenkt, was man da eigentlich ausspricht. Üble Nachrede könnte man so etwas nennen, doch scheinbar gibt es hier einen rechtsfreien Raum.

Die WAZ bezeichnet Frei.wild und Onkelz als „Rechtsrockbands“, die Zeit sprach einmal von der „Neuen Reichskapelle“. Da ist es nicht verwunderlich, dass Deutschland in Sachen Pressefreiheit auf der jährlichen Rangliste von Reporter ohne Grenzen (ROG) nur auf Rang 17 landet, was die ROG vor allem mit abnehmender Vielfalt der Presse begründet. Viele deutsche Zeitungen tragen im Hauptteil die gleiche Handschrift und wirklich unabhängige Zeitungen gibt es kaum noch. Die Deutsche Presseagentur (DPA) hat überall ihre Finger im Spiel. Mehr als politisch-linken, unreflektierten und diffamierenden Journalismus kriegen wir heute nicht geboten.

In einem Atemzug nannte die WAZ auch die Identitäre Bewegung Deutschlands und bezeichnete sie als „rechtsextreme Bewegung“,welche von Neonazis nur so durchsetzt sei. Durch viele grafische Darstellungen zum Thema „Heimatliebe ist nicht gleich Rechtsextremismus“ hat sich die Bewegung wieder in den Fokus der Öffentlichkeit katapultiert und landete darauf auch im Spiegel.

Was die patriotischen Bands mit dieser patriotischen Bewegung verbindet ist ihr unermüdlicher Kampf um Akzeptanz von Begrifflichkeiten wie Heimatliebe, Patriotismus, Freiheitliches Denken und Erhalt von Tradition und Kultur . Diese sind im deutschen Raum grundsätzlich negativ belegt und werden durchgehend von der Presse in die rechte Ecke gedrückt, dadurch geraten auch Bands und politische Bewegungen in diesen Strudel.

Vielen sehen jedoch, dass diese Diffamierungen und Denunziationen, vor allem die Gleichsetzung mit Nationalsozialisten, weit hergeholt ist und total realitätsfremd ist. Und so gab es vor allem positive Kommentare zu den Bands wie auch zu der Bewegung der Identitären.  

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2 Kommentare zu “Jennifer Rostock bezeichnet Fans der Onkelz als Nazis

  1. Pingback: Jennifer Rostock bezeichnet Fans der Onkelz als Nazis – Das Athenaeum « Identitaerer Block

  2. Die Lieder von Frei.wild sind immer unter dem Gesichtspunkt zu betrachten, daß Südtirol, die Heimat der Freiwildler, seit 1918, als es von Tirol abgespalten und rechtswidrig Italien zugeschlagen wurde, unter italienischem Imperialismus zu leiden hat. Es handelt sich hier um einen echten Volkstumskampf ums Überleben der Südtiroler. Da ist jeder Vorwurf Blödsinn.

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